Stellarfund BitcoinPos mein Statement

29. Januar 2021 77 Von Alexander Brodsinskij

Stellarfund BitcoinPos mein Statement

Hallo Bitcoin-Freunde,

in den letzten Wochen war ja einiges los zum Thema Stellarfund. Ich möchte heute mal meine persönliche Sichtweise zu den Entwicklungen abgeben, meine persönliche Strategie und Rechnung aufzeigen und ich werde auf das neue Staking-Programm eingehen. Dieses ist seit dem letzten Wochenende online und Du kannst in dieses System investieren. Dazu aber später mehr.

Über das was letztes Jahr geschehen ist, brauche ich wohl nicht einzugehen. Darüber habe ich bereits mehrfach berichtet. Kein BTC-Investment mehr etc. (HIER)

Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Die Inhalte dieser Webseite dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung des Lesers und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar.

Die Inhalte dieser Webseite geben ausschließlich meine subjektive, persönliche Meinung wieder. Der Leser ist ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten der Beiträge eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor er oder sie konkrete Anlageentscheidungen trifft. Hinweis: es besteht immer die Gefahr des Totalverlust.

PANIK

Ich habe am 05.11.2020 alle BTC-Investments konvertiert. Damals zu einem Preis von ca. 135 € je BPS. Auch ich hatte am Anfang einen leichten Hauch von Panik und habe die BPS dann 2x bei Bilaxy zum Preis von 75 € und 80 €  verkauft. Verlust realisiert also. 

Aber ich habe ganz schnell begriffen, das das überhaupt nichts bringt. Die BitcoinPos zu verkaufen bloß um irgendwie zu retten was zu retten ist. In der Zeit habe ich viel recherchiert, nachgelesen und mir so meine eigenen Gedanken gemacht. Und natürlich in der Community mit vielen ausgetauscht. 

Leider – leider – leider

haben daran anscheinend die wenigsten gedacht. Jeder versuchte nur irgendwie seine BitcoinPos loszuwerden. Koste es was es wolle. Kein anderes Thema wurde hier auf meiner Seite so häufig diskutiert. Alte Börsenweisheit: Wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt – fällt der Kurs. Am tiefsten Punkt lag er bei ca. 2,22 € am 19.01.2021. Und nachdem jeder seine Bestände verkauft hatte, wurde rumgejammert. 

Außerdem haben professionelle Trader durch Leerverkäufe auch noch mit dazu beigetragen, das der Kurs nach unten gesaust ist.

Stellarfund BitcoinPos mein Statement

Bildquelle: Coinmarketcap.com

Also quasi ein Totalverlust? NEIN! Ebenfalls die alte Börsenweisheit 🙂 Angenommen Du kaufst eine Aktie zu 100 € und der Kurs rutscht auf 50 €. Hast Du jetzt einen Verlust gemacht? NEIN – solange Du die Aktie nicht verkaufst. Solange Du nicht verkaufst, steht der Verlust nur auf dem Papier. Aber er ist nicht real. Das ist nun mal Fakt. 

Genauso ist es beim BitcoinPos. Solange Du Deine BitcoinPos nicht verkaufst, ist der Verlust nicht real. Er steht nur auf dem Papier. Oder besser auf Deinem Bildschirm an den Börsen.

Nebenbei: Auf meinem „Papier“ stehen aktuell ca. 8.000 € Verlust. Aber eben nur auf dem Papier. Dazu später mehr „Meine Strategie“

WIR sind auch mitverantwortlich

Letztlich haben WIR ALLE dazu beigetragen das die Kurse gecrasht sind. Weil WIR ALLE verkauft haben wie die Bekloppten. Also tragen WIR ALLE auch eine Art Mitschuld das der Kurs jetzt so niedrig ist.

Genauso panisch hatte ich Anfang November ja auch noch gehandelt. Aber danach? Ich habe nachgedacht…. Während alle panisch weiter verkauft haben und der Kurs ins Bodenlose gerauscht ist, habe ich ab Mitte November nur noch in Ruhe zugesehen. Meine BitcoinPos die mir Stellarfund jeden Monat auszahlt, lasse ich seitdem ganz in Ruhe bei mycointainer zu 70% p.a. (64% netto) weiter staken. Wie ich die Zukunft betrachte später mehr.

BitcoinPos nicht nachgekauft

Ich könnte mich nur in den Hintern kneifen, das ich bei 3 oder 4 Euro nicht nachgekauft habe. Heute steht der Kurs immerhin schon wieder bei über 12 €.

Die Telegram Community hat ziemlich schnell begriffen, das BitcoinPos langfristig ein gutes Projekt werden kann. Viele haben in den letzten Wochen auch nachgekauft. Der Großteil der vorhandenen BPS befindet sich mittlerweile im Besitz der Community weltweit. Und diese Community arbeitet daran das Projekt langfristig nach vorne zu bringen.

Am 02. Januar befanden sich 4,1 Mio. BPS im Umlauf. Dieses Jahr kommen weitere 1,095 Mio hinzu. Das macht 3.000 BPS täglich. So steht’s im Protokoll.

Stellarfund versucht Stabilität zu erwirken

Vergangene Woche hat Stellarfund jetzt einen internen Wechselkurs von 130 € zugrunde gelegt. Dieser gilt aber nur „intern“. Und die Aussage ist, das dieser gefixte Wechselkurs erst wieder aufgehoben wird, wenn der Kurs an den Exchanges wieder bei 130 € steht. 

Warum das ganze?

Damit soll versucht werden, den massiven Abverkauf der BPS zu stoppen. Der Markt soll wieder stabilisiert werden. Mit kalkulierter Mathematik hat das für mich nichts zu tun. Zumindest verstehe ich den logischen Sinn dahinter nicht. Aber aus psychologischer Sicht schon. 

Seitdem dieser intern gefixte Kurs fest gelegt wurde, sieht man deutlich das die Handelsvolumina herunter gegangen sind. Die BPS-Holder (so wie ich) fangen an, ihre BPS von den Börsen abzuziehen und auf Core-Wallets zu transferieren. Oder auf Stakingplattformen wie mycointainer. 

Damit entziehen wir alle dem Markt die Liquidität. Hat zur Folge das sich der Kurs stabilisiert. Seit der Ankündigung von Stellarfund ist der Kurs auf mittlerweile Stand heute wieder auf über 12 € gestiegen.

Interessant ist auch zu sehen, das die Mitgliederzahl bei Stellarfund wieder stetig anwächst. Das sind allerdings (vermutlich?) Investoren, die nichts mit der Vergangenheit zu tun haben. Die also diese Umstellung von BTC zu BPS im November nicht mitgemacht haben. Das bekommen die meisten der alten Investoren aber nicht mit, weil sie nach wie vor ihre Wunden lecken und permanent von Betrug reden.

War es Betrug?

Nun, das sieht wahrscheinlich jeder anders. Tatsache ist, das die Kommunikation von Stellarfund eine totale Katastrophe war. Das das alte Geschäftsmodell von heute auf morgen umgestellt wurde. ABER: Stellarfund läuft weiter – nur anders. Die Problematiken mit Stellarstock bestehen zwar nach wie vor, aber der Support von Stellarfund ist wieder „zurück“. Während teilweise keine Antworten vom Support zurück kamen, ist der Support mittlerweile wieder da. Ich habe selbst in den letzten 2 Wochen drei Anfragen gestellt. Die Antworten kamen zügig und kompetent. 

Und bevor Du das Wort Betrug in  den Mund nimmst, dann lies Dir doch bitte die Terms & Conditions, also die Bedingungen durch. Betrachte es sachlich und nicht emotional. Dann wirst Du Deine Aussage hinsichtlich eines möglichen Betrugs garantiert noch einmal überdenken. Aber wem sag ich das? Diejenigen die nur emotional darüber denken, lassen vermutlich wieder eine Shitstorm los. Gerne hier – jeder Kommentar hilft meiner Seite bei Google bekannter zu werden 🙂

Krypto & Co. sind Hochrisikoinvestments

Wenn Du einen Bitcoin kaufst, ist das ein Risiko-Investment. Wie bei einer Aktie. Wenn Du Deine Bitcoin in Projekte wie Stellarfund investierst, ist das eher wie Zocken auf anderem Niveau. Auch ich muss mich immer wieder darauf besinnen. Denn ich bin auch nur ein Mensch und lasse mich gerne von hohen Renditen locken. Aber Gefühle muss man nun mal rauslassen.

Wenn ich mitbekomme, das Menschen ihre gesamten Ersparnisse in Projekte wie z.B. Stellarfund stecken, kann ich mir nur an den Kopf fassen. Fast 70% meiner Kryptos liegen auf Wallets oder auf Zinskonten wie Nexo. Der Rest steckt in Hochrisikoanlagen wie Stellarfund & Co. Reich rechnen bringt nämlich nichts…

Die Anzahl der Projekte, bei denen ich in den vergangenen Jahren Geld verloren habe, kann ich gar nicht mehr alle aufzählen. Aber mit einer vernünftigen Streuung habe ich bisher mehr Gewinne erzielt als Verluste gemacht. So ist nun mal das Leben. Wem das nicht gefällt, der soll lieber in Bausparverträge oder sonst irgendwas einzahlen.

Meine Strategie mit Stellarfund und BitcoinPos

Vorab: meine Strategie basiert auf der Annahme, das

  1. Stellarfund und das BitcoinPos Projekt tatsächlich 12 Monte bestehen bleiben
  2. Das nach 12 Monaten 100% Bonus für die Earlybird-Konvertierer gebucht wird
  3. und Stellarfund nicht vorher die Segel streicht
  4. und natürlich das Stellarfund auch weiterhin die BPS an mich auszahlt

Leider weiß ich nicht mehr genau, wie hoch die gesamte Euro-Summe war, die ich zum Zeitpunkt 05.11. konvertiert habe. Müssen aber so um die 8.500 Euro gewesen sein. Jedenfalls wurden durch die Konvertierung ca. „61 und ein paar“ BitcoinPos in das neue LTB Programm investiert. Aus dem neuen LTB-Programm, welches uns (ja!) aufgezwungen wurde, erhalte ich jetzt ca. 6 BPS pro Monat.

Dies sind nur die 9%. Hinzu kommen am Ende der Laufzeit von 12 Monaten noch die eingefrorenen 21%, was monatlich noch mal ca. 12 PBS ausmacht. Insgesamt also ca. 18 BPS monatlich. Und außerdem während der Laufzeit noch der Staking-Bonus i. H. von 12% auf die eingefrorenen BPS. Die ich in meiner Berechnung aber nicht berücksichtigt habe. Ebenso nicht die 100% Bonus für die Earlybird-Konvertierer. Also noch mal ca. 60 BPS oben drauf.

Stellarfund BitcoinPos mein Statement

BitcoinPos sieht doch gar nicht so schlecht aus

Ich bin jetzt aber nur mal von den 18 BPS ausgegangen. Auf 12 Monate kommen da 216 BPS zusammen. Das Ziel von Stellarfund und BitcoinPos ist, das der Kurs irgendwann wieder auf die alten Preise von gut 130 € steigt. Wenn ich jetzt aber meine 216 BPS zugrunde lege, benötige ich für mich lediglich einen Kurs im Dezember 2021 von ca. 40 €. Also lediglich ein Drittel von dem was zukünftig angepeilt ist. Denn 216 x 40 € machen dann 8.640 € aus. Sollte dieser Fall dann so eintreten, hätte ich also mein ursprünglich investiertes Geld zurück.

Wenn der Kurs über die 40 € geht, freue ich mich. Wenn nicht, werde ich dann überlegen wie ich weiter verfahre.

Und: Wie schon gerade gesagt: Die 12% Staking-Bonus und der 100% Earlybird-Bonus sind noch nicht berücksichtigt. Ebenfalls sind die 64% p.a. (netto) Staking-Ergebnisse von mycointainer auch noch nicht berücksichtigt. Alles ganz grob zusammen gerechnet und unter der Annahme das die obigen 4 Punkte eintreten, bräuchte ich dann nur noch einen Kurswert von irgendwo zwischen 25-30 € pro BPS. 

Sieht also gar nicht so schlecht aus. Man muss sich einfach nur mal damit beschäftigen und nicht gleich in Panik verfallen.

Ich halte daher am Projekt BitcoinPos fest!

D. h. natürlich nicht, das das auch für Stellarfund gilt. Aber was bleibt einem auch übrig? Bin ja schon froh das Stellarfund weiter macht und nicht wie z.B. Arbistar den Betrieb komplett einstellt und die Kohle weg ist.

Ich möchte hier keine Lobeshymne auf Stellarfund abgeben – Gott bewahre ich mich davor. Auch mich nervt es was im letzten Jahr alles passiert ist. Nichts ist schlimmer, wenn plötzlich alles neu ist und man sich wieder in das NEUE einlesen muss. Sein Gehirn einzuschalten, Zeit zu investieren und abzuwägen was zukünftig das richtige ist. Aber so ist das nun mal im Krypto-Space. Zumindest haben wir aber die Chance unser Geld zurück zu bekommen! Auch wenn wir uns das natürlich komplett anders vorgestellt haben.

Stellarfund BitcoinPos – Smart Target Programm

Seit dem 25.01. hat Stellarfund ein neues Programm gelauncht. Das „Smart Target Programm“:

Stellarfund BitcoinPos mein Statement

Was steckt dahinter? Dahinter verbirgt sich letztlich das gleiche Staking-Programm wie das in denen wir bereits investiert sind. Nur das die Programme von November (STS, LTB und MSP) mittlerweile geschlossen sind. Es kann also nur noch in das neue STP-Programm investiert werden.

Die Mindestsumme beträgt 50 BPS, maximal 500.000 BPS. Laufzeit 2 Jahre mit einem monatlichen Staking-Reward von „bis zu 4%“. Also nicht garantiert. Und wichtig: diese monatlichen Rewards werden nicht automatisch reinvestiert.  That’s it – mehr muss man dazu eigentlich nicht wissen.

Fazit zum Stellarfund BitcoinPos „Smart Taget Programm“

Die meisten in der Community denken genau wie ich. 

  1. Wenn ich auf Staking-Plattformen wie bei mycointainer 70% (brutto) und bei Stackofstake 55% (brutto) p.a. Profit erzielen kann, warum soll ich mich dann mit nur 48% bei Stellarfund begnügen?
  2. Auf den Stakingplattformen wie mycointainer oder Stackofstake werden die Staking-Rewards automatisch reinvestiert. Das sorgt für einen zusätzlichen Gewinn. Warum soll ich also bei Stellarfund investieren, wo kein automatisches Re-Invest stattfindet?
  3. Wozu soll ich BPS für 2 Jahre festlegen, wenn ich doch z.B. bei mycointainer oder Stackofstake jederzeit 24/7 an meine BPS herankommen kann?

Daher mein Fazit: nennt gemeint, lohnt sich aber nicht.

Stellarfund BitcoinPos mein Statement

Man sagt, die Zeit heilt die Wunden. Ich habe auch etwas über einen Monat gebraucht um meine Denkweise zu Stellarfund und dem neuen BitcoinPos Projekt zu überdenken. Dafür habe ich aber auch viel nachgelesen. In der Telegram-Community ausgetauscht was die anderen dazu meinen und wie deren Vorgehensweise ist.

Das, was Stellarfund letztlich mit uns gemacht hat, ist nicht schön. Aber wir können es nun mal nicht ändern. Und Rumjammern bringt auch nichts. Also: Zeit investieren und nachdenken. Innerlich habe ich zwar mit Stellarfund abgeschlossen. Aber ich hoffe eben nur, das das ganze Projekt mit den im November veröffentlichten BPS Programmen die nächsten Monate so weiterläuft. Und natürlich das sich der Kurs wieder positiv entwickelt. Man wird sehen….

So, das war mein aktuelles Statement zu Stellarfund BitcoinPos. Vielleicht findest Du Dich wieder bei der „Panik“. Mein Tipp: ruhig bleiben, kühlen Kopf bewahren und Dein Gehirnschmalz arbeiten lassen 🙂

Sonnige Grüße

Alex

Stellarfund BitcoinPos mein Statement