Arbistar Club

Arbistar Club

23. August 2020 0 Von Alexander Brodsinskij

Arbistar Club

Hallo Bitcoin-Freunde,

in einer der letzten Emails von Arbistar hatte ich was vom 23.08. gelesen. Also musste ich heute wohl mal ran und mir diesen neuen „Arbistar Club“ ansehen und mich näher damit beschäftigen. Nachfolgend meine persönlichen Ausführungen und ob ich in diesen neuen Club investieren werde.

Vorab erst einmal die Frage, warum dieser neue „Arbistar Club“?

Laut dem Video Call vom 07.08.2020 ist die Idee dahinter, die Menge an Bitcoin im Community Bot zu begrenzen.  Aufgrund der hohen Menge an verwalteten Bitcoin scheint es eine Übersättigung beim Traden zu geben. Durch diese hohe Menge wird der Markt beim Traden wohl zu sehr beeinflusst.

Ob das wirklich so ist, kann wohl keiner außerhalb Arbistar belegen. Dazu müsste man wissen, wie viele Bitcoin Arbistar im Community Bot tatsächlich verwaltet. Allerdings scheint es auch plausibel zu sein. Ähnliche Worte hören wir auch von Getnode, die mittlerweile ca. 2.500 Bitcoin verwalten.

Die Intention von Arbistar ist es, das jeder seine eigene Software besitzt und somit die volle Kontrolle über sein eigenes Geld hat. Diese Aussage haben wir ja schon öfters gehört und ist absolut logisch. Der Community Bot ist damals entstanden, als es noch keine weiteren Produkte gab.

Zuviel Geld im Community Bot?

Arbistar möchte durch den neuen Club das Ziel erreichen, das viele Investoren ihr Geld vom Community Bot in den neuen Arbistar Club transferieren. Somit wird der Community Bot „ausgedünnt“. So sollen die Erträge im Community Bot auch wieder steigen. Laura spricht davon, das die Erträge früher bei über 0,65-0,70% pro Tag lagen. Wobei Sie nicht sagt, ob sie die Brutto- oder Netto-Renditen meint. Das kann ich allerdings auch bestätigen. Als ich im Oktober 2019 erstmals investierte, lagen die Netto-Erträge (70%) bei durchschnittlich 0,5% täglich. Heute liegen sie nur noch bei durchschnittlich 0,27%. Diese Zahl wird später noch interessant werden.

Beteiligung am gesamtem Unternehmen

Im Community Bot sind wir lediglich an den Erträgen aus Arbitrage- Trading beteiligt.  Im neuen Arbistar Club soll man an den mittlerweile insgesamt 10 Unternehmen der Arbistar Corp. teilhaben können. Ich sehe das daher ganz klassisch als typische Unternehmensbeteiligung. 

arbistar club

Im obigen Schaubild siehst Du die einzelnen Stufen. Hier kommen wir auch auf das Datum des 23.08. zurück. In der Mail stand nämlich, das ich bis zum 23.08.2020 in den neuen Arbistar Club investiert haben muss um auch weiterhin Provisionen aus meinem Network verdienen zu können. Diese Provisionen haben natürlich nichts mit dem Community Bot zu tun. Sondern nur mit dem neuen Arbistar Club. Wenn also jemand aus meinem Netzwerk in diesen neuen Club investiert (?), dann würde ich darauf keine Provisionen erhalten. 

Nach meinem jetzigen Kenntnisstand wird dies aber keiner tun. Also warum sollte ich in den neuen Club aus Provisionsgründen investieren? Und wenn es doch jemand macht – dann hätte ich eben Pech.

Sollte man aus reinen Ertragsgründen in den neuen Club investieren? Ich habe mir heute eine Menge Infos dazu angelesen und mir mehrere Videos von Arbistar angesehen. Logisch mit Untertitel und Deepl Translater 🙂

Arbistar Club sinnvoll?

Ich wäre auf den ersten beiden Stufen anzusiedeln. 0,5 Bitcoin sind mir momentan für ein „Blind Date“ mit dem neuen Club etwas viel. Also gehen wir mal von „Basic“ aus. Ich transferiere also 0,1 Bitcoin von meinem Community Bot Guthaben in den neuen Club. Und gehen wir mal von einem Bitcoin-Kurs von 10.000 € aus. Dann investiere ich also 1.000 €. Davon zieht mir Arbistar gem. obiger Tabelle erst einmal 0,02 Bitcoin, also 20% als Gebühren (Cost of Contracts) ab. Sind demnach 200 €. Auf die restlichen 800 € erhalte ich nun jeden Monat fix 5% zzgl. möglichen Bonus von maximal 1%. Also 6% im Besten Fall.

Hm…. wenn ich wie oben geschrieben, im Community Bot durchschnittlich 0,27% netto pro Tag erhalte, dann wären das im Monat bei 30 Tagen 8,1%. Selbst wenn die Erträge noch weiter sinken sollten, sagen wir auf 0,2% pro Tag, dann wären das ebenfalls immer noch 6%. Rein aus Rendite-Sicht macht es also überhaupt keinen Sinn. 

Bei der nächsten Stufe „Partner“ sind es sogar 25% Gebühren. Bei 0,2 Bitcoin würden nur 0,15% an den Erträgen beteiligt sein. Der „Partner“ hat zwar eine Laufzeit von 2 Jahren, aber die Gebühren sind ja auch jährlich zu zahlen. Anticipated annual fee = erwartete Jahresgebühr

arbistar

Mein Fazit zum neuen Arbistar Club

Obwohl eigentlich alles dagegen spricht in den neuen Arbistar Club zu investieren, habe ich 0,1 Bitcoin als „Spielgeld“ genommen und diese in den neuen Arbistar Club investiert. Ob sich das später rechnen wird, kann ich natürlich nicht hundertprozentig sagen. Aber bisher hat Arbistar gute Dienste geleistet. Daher habe ich beschlossen bei der Stange zu bleiben und auch im neuen Arbistar Club investiert zu sein. Vielleicht war das ein Fehler, ich weiß es nicht – wir werden abwarten müssen. Ich hatte lange hin und her überlegt und dann letztlich aus dem Bauch heraus entschieden diese Investition zu tätigen.

Mit dem restlichen Kapital verbleibe ich im Community Bot. Auch über den 31.12.2019 hinaus. Im obigen Video spricht Laura ab Minute 4:50 nochmals davon was ab dem 01.01.2021 passiert. Aber darüber hatte ich ja auch schon im letzten Artikel geschrieben. Ob ich bis zum 31.12. noch nachlegen werden, weiß ich ebenfalls noch nicht. Aktuell tun sich mehrere gute Gelegenheiten auf über die ich hier die nächsten Tage noch berichten werde.

Sonnige Grüße

Alex